Die Bundesliga des Surfens…

…geht bald wieder los. Genauer gesagt schon heute Nacht. Dann startet nämlich die ASP World Tour 2013 mit dem Quiksilver Pro bzw. Roxy Pro Gold Coast im schönen Coolangatta, Queensland. Ähnlich wie beim Fußball warten Surffans schon sehnlichste darauf, dass es endlich wieder los geht mit dem Titelkampf. Snapper Rocks in Australien ist also der erste Stopp des Rennens um den Weltmeistertitel.

Joel Parkinson ASP/ CI/ Cestari via Getty Images
Joel Parkinson ASP/ CI/ Cestari via Getty Images

Aber wie wird man eigentlich „Weltmeister/in“ im Surfen? Schaut man auf die  Seite der Association of Surfing Professionals (ASP), fällt auf das es über die World Tour hinaus noch mehr Events gibt. Quasi noch zweite und dritte Liga etc…? Damit ihr beim nächsten Surf-Gefachsimpel ein bisschen beeindrucken könnt, habe ich hier mal was vorbereitet.

Es gibt World Tour Events, Prime Events und Star Events. World Tour Events beinhalten die Surfwettbewerbe der ersten Liga. Die 17 besten Frauen des Vorjahres treten in 7 Wettbewerben gegeneinander an. Bei den Männern  sind es die 34 Besten in 10 Events. Sie surfen über das Jahr verteilt an den besten Surfspots der Welt. Dabei erhält jeder Surfer/in Punkte und Preisgeld in Abhängigkeit von dem erzielten Ergebnis. Am Ende werden die gesammelten Punkte addiert. Für die Männer zählen die besten acht Wettbewerbe, für die Frauen werden die Punkte der besten sechs World Tour Events addiert. Derjenige oder diejenige mit der höchsten Punktzahl gewinnt und wird ASP (Women’s) World Tour Champion. Wie beim Fußball auch und eigentlich ganz einfach.

Stephanie Gilmore © ASP / ROBERTSON
Stephanie Gilmore © ASP / ROBERTSON

Prime Events sind Surfwettbewerbe die ebenfalls an tollen Spots stattfinden, aber nicht Teil der World Tour- der ersten Liga- sind. Auch hier werden Punkte gesammelt und Preisgeld klar gemacht. Diese Punkte zählen allerdings für die Weltrangliste (ASP World Ranking) und nicht für den Titel des Weltmeisters. Über diese Weltrangliste qualifiziert man sich für die World Tour im nächsten Jahr (die Top 17 der Frauen, bzw. die Top 34 der Männer). So kommt in das Rennen um den Meistertitel ein bisschen Bewegung.

Bei Star Events handelt es sich auch um Wettbewerbe, die vom ASP organisiert werden. Sie finden jedoch auf einem niedrigeren Level statt. Die Anzahl der Sterne (1-6) gibt dabei die Bedeutsamkeit des Events an. Je mehr Sterne ein Wettbewerb hat, desto mehr Punkte und Preisgeld können gewonnen werden. Auch hier zählen die Punkte wieder für ASP World Ranking der Männer oder Frauen.

Daneben gibt es auch noch ASP Wettbewerbe im Longboarding (für Männer und Frauen), eine Junioren Tour und weitere Special Events.

World Champions wurden letzte Saison übrigens Joel Parkinson und Stephanie Gilmore. Beide Australier und aufgewachsen in Coolangatta an der Gold Coast. Heimspiel, also.

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