Mymarini- Label für ethische Swimwear

Das es immer mehr unabhängige Surflabel auf den Markt kommen, die nachhaltig und umweltverträglich produzieren, ist etwas was mich mit großer Freude erfüllt. Daher möchte ich heute an diesem sonnigen aber kalten Sonntag die Gelegenheit nutzten und euch Mymarini vorstellen, ein Swimwearlabel das in Deutschland produziert.10578536_10202466314770762_1051266569_o

Wie bist du auf die Idee gekommen? Und seit wann gibt es Mymarini?

Mymarini wurde im Sommer 2013 gegründet und wie ich auf die Idee gekommen, bin kann ich gar nicht mehr genau sagen…☺Aber als es dann soweit war und ich mit der Recherche began, habe ich gemerkt, dass ich schon überdurchschnittlich viele Bikinis zu Hause hatte. Ich muss also schon immer einen Hang dazu gehabt haben. Mymarini steht für klares Design, Funktionalität und eine durchsichtige Produktion.

Was macht für Dich gute Badebekleidung aus?

Mittlerweile habe ich den ein oder anderen Surfurlaub mit meinen eigenen Bikinis und Badeanzügen hinter mir und kann daher aus eigene Erfahrungen sprechen. Erstmal muss mir das Teil natürlich optisch gefallen, Style, Schnitt und Farbe müssen mich ansprechen. Und da ich nicht auf “funky” Drucke und Goldverschlüsse stehe, überzeugen meine Modelle doch eher durch den Purismus. Und wie bei allem heißt es dann: Je weniger dran ist, umso besser muss die Qualität sein. Und wenn ich das ganze dann noch in Deutschland produzieren lassen kann, bin ich mehr als zufrieden. Wenn ich junge Frauen im Schwimmbad sehe, in einem Badeanzug mit 3 Streifen auf der Seite, denke ich einfach nie, “oh, du siehst toll aus”!  Genauso ungern schaue ich mir Bikinihosen an, die seitlich eindrücken oder dünne Bändchen, die in den Rücken einschneiden.

Was inspiriert Dich bei dem entwerfen neuer Mymarini Stücke? Und was unterschiedet deine Bikinis von anderen?

Inspirieren lasse ich mich eigentlich von allem was um mich herum passiert …Ich bin ein recht aufmerksamer Mensch und wenn ich was Gutes sehe spreche ich die Menschen auch an und suche das Gespräch. Stillstand ist nichts für mich! 10718930_10202466319570882_1276843024_o

In der neuen Kollektion versuche ich den MYMARINI Stil zu schärfen und das umzusetzen, was mich in den vielen Feedbacks erreicht hat. Ich will Bademode machen, in denen sich die Frauen gut und schöner fühlen. Kleine, flutschige Bikinis, von großen kommerziellen Marken in minderwertiger Qualität gibt es genug auf dem Markt. Das brauche ich nicht zu machen.

Das die neuen, tollen und unabhängigen Surfwearlabels Erfolg haben, mit dem was sie machen, sieht man ja auch daran, dass sich so genannte Designer von großen, amerikanischen Surfmarken sich ihre “Inspiration” von uns holen. Vor ein paar Monaten hat Roxy sogar versucht  den Namen einer Kollegin von mir zu kopieren. Ausserdem finde ich es wichtig, dass sich die Menschen Gedanken machen was sie kaufen. Man braucht noch nicht mal Fachwissen um zu erkennen, das ein Bikini keine 50 Euro kosten kann! Da ist es doch klar, dass irgendwo in der Kette jemand leidet.

Was hast du für die Zukunft deiner Marke geplant? Was ist deine Vision? 

Vision ist ein großes Wort, ich bin von meinem ersten Geschäftsjahr ziemlich positiv überrascht worden und wenn es so oder so ähnlich weiter geht ist alles genau richtig! Ein ebenfalls selbständiger Bekannte meinte neulich zu mir: “Es gibt ja nur zwei Wege, nach oben oder nach unten” Wenn man sich alles bewusst macht und mit allem rechnet, kann man nicht enttäuscht werden und hohe Erwartungen erhöhen bekanntlich ja nur den Druck. Mit Mut und Leidenschaft kann man nichts falsch machen! ☺  Aber natürlich habe ich auch konkrete Ziele, sonst wäre ich keine Unternehmerin.

Wie würdest du die Surfszene in Deutschland beschreiben?

Die ist lustig! Alle fluchen immer über die Kälte und die “schlechten” Wellen aber  wenn sie dann losgehen, kommen sie meist glücklich wieder  nach Hause. Es bewegt sich immer zwischen “Das was fast Frankreich-Qualität” und “Naja, ein Tag auf dem Wasser ist besser als kein Tag” So ist das aber nun mal!

Was würdest du anderen Frauen und Mädchen raten, die sich für das Wellenreiten interessieren?

Auf jeden Fall einen Kurs machen! Auf gar keinen Fall sich irgendwo ein Brett leihen und einfach so mal ausprobieren. Das frustriert nur und ist auch nicht ganz ungefährlich. Ausserdem möchte ich, dass man mit einem Erfolgserlebnis vom Wasser kommt! Surfen ist eine der schönsten Sportarten, die es gibt und das sollte man sich nicht mit einem schnellen Fehlversuch nehmen lassen. Man ist der Natur unheimlich nahe, fühlt die Energie des Ozeans unter sich und es macht einfach nur unglaublich happy! Man vergisst alles um sich herum und kann vollkommen bei sich sein.

So ist das zumindest bei mir ☺ Und wenn man dann irgendwann mal das große Glück hat ohne Neoprenanzug surfen zu gehen, sollte man natürlich vorher auf www.mymarini.com vorbei klicken.

Instagram: mymarini  Facebook: mymarini

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3 Gedanken zu “Mymarini- Label für ethische Swimwear

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