Wie man mit kleinen Tricks die Reisekasse auffüllen kann

Während meiner Studienzeit bin ich recht viel rum gekommen, war beispielsweise in Marokko, Indien und Bali oder habe in Dublin und Melbourne gewohnt. Gerade als Student hat man meistens nur ein kleines Budget zur Verfügung, aber deutlich mehr Möglichkeiten für längere Auslandsreisen. Wenn ich von meinen Reisen erzähle, werde ich oft gefragt wie man das Dilemma aus wenig Geld und viel Zeit überwinden kann?   Grundsätzlich ist alles davon abhängig, wo man seine Prioritäten setzt. Auch bin ich der festen Überzeugung, dass wenn man wirklich will sich immer ein Weg auftuen wird. Dies erfordert eine gewisse Offenheit und Flexibilität, zahlt sich aber immer aus. Die eigene Einstellung ist also wichtig. In Gesprächen meine ich manchmal eine gewisse Angst vor dem großen Unbekannten raus zu hören. Dann sind schnell Vorwände genannt, wenn es darum geht, warum es mit dem Auslandsaufenthalt bisher noch nicht geklappt hat. Häufig ist natürlich Geld ein wichtiges Thema. Ich glaube, das Thema Angst und Geld geht sogar Hand in Hand. Mit meinen Tipps kann zumindest das Thema Geld in Angriff nehmen, die Überwindung der eigenen Ängste folgt dann schon.

  • Immer eine Wasserflasche dabei: So trivial wie es klingt, so viel Geld spare ich ein. Gerade in „teureren“ Ländern ist die Trinkwasserqualität so gut, dass es spätestens mit Wasserfilter (z.B. dem von der Britta) ohne Probleme möglich ist Krahnwasser zu trinken. Auch in Deutschland bin ich immer mit meiner Wasserflasche unterwegs und habe somit unbegrenzten Zugang zu so viDrinksel kostenlosem Wasser wie ich möchte. Somit  bin nicht gezwungen an Tankstellen, Flughäfen, Bahnhöfen oder Einkaufsstraßen teure Getränke zu kaufen. Gleiches verhält sich natürlich mit Auswärts Essen gegenüber selbst kochen. In Maßen schön. übertrieben teuer!
  • Ein großes Netzwerk: Je mehr man reist, desto mehr Menschen lernt man kennen. Und somit ergeben sich unzählige Übernachtungsmöglichkeiten bei Freunden. So verbrachte ich zuletzt Sylvester in London mit meiner Mitbewohnerin aus Australien, weil sie dort im Moment wohnt. Auch Couchsurfing kann eine gute Alternative sein, networkum kostengünstig nette Leute kennenzulernen. Über eine Couchsurferin, die ich in Berlin gehostet habe ergab sich zum Beispiel eine Übernachtungsmöglichkeit bei ihrer Schwester in Brisbane als ich 2013 nach Australien kam. Sonst wäre ich im teuren Hotel oder Hostel gewesen und hätte mich an meinem ersten Abend in Australien ziemlich einsam gefühlt. So wurde ich freudig empfangen und sogar vom Flughafen abgeholt. Da fühlt man sich in der Ferne gleich zu Hause.
  • Nebenjobs: Ich habe fast die gesamte Zeit nebenher zu meinem Psychologiestudium gearbeitet. Damit habe ich als Werkstudentin nicht nur Berufserfahrung sammeln können, sondern auch die Reisekasse aufgefüllt. Wenn mehr Flexibilität erforderlich war, habe ich schon mal 10 Tage als Hostess auf einer Messe durchgearbeitet. Da ist das Geld für den nächsten Flug schnell zusammen gekommen. (M)Eine seriöse und empfehlenswerte Messeagentur ist Melles & Stein.
  • Flohmarkt und Verkauf: Schon von klein auf war ich ein großer Fan von Flohmärkten. Meinen ersten Stand hatte ich mit zarten vier Jahren, als ich Blumen für ein paar Pfennig verkaufte. Neben Flohmärkten gibt es heute unzählige Möglichkeiten alten Kram im Internet los zu werden (und günstig zu erwerben!). So verscherbelte ich beispielsweise meinen halben Kleiderschrank auf Kleiderkreisel, bevor es nach Australien ging. Was mich zum nächsten Thema bringt…
  • Bewusster Konsum! Eines vorab, ich mag schöne Dinge. Und so gerne ich Geld spare, gebe ich es auch wieder aus. Dabei ist es mir aber wichtig etwas zu kaufen, dass mir richtig gut gefällt. Über die Jahre habe ich immer mehr gemerkt, wie unwichtig mir materielle Dinge sind. Dabei hilft es sich vor dem Kauf zu fragen, ob man dieses oder jenes Teil wirklich braucht. Viel zu oft komme ich zu dem Schluss, dass ich das xte Paar Schuhe doch nicht brauche. Reichtum stellt für mich ohne hin mehr ein Reichtum aus Erfahrungen den eine Wohnung voller unwichtigem Kram dar. clouds
  • Balance: Gerade beim Reisen kommt es auf eine Balance zwischen sich etwas gönnen und unnötigen Ausgaben- Lieber mit dem Bus fahren, anstatt mit Mietwagen oder Taxi. Dabei heißt es seine Ausgaben zu priorisieren. Ich wollte mir z.B. unbedingt mein eigenes Surfboard kaufen, da habe ich dann Tage lang nur Nudeln mit Pesto gegessen.
  • Wege in die Wellen: Es gibt so viele Möglichkeiten, kostengünstig ins Ausland zu kommen- welche das sind habe ich euch bereits in einem Artikel zusammen gefasst: Wege in die Wellen…

Worauf wartest du noch? Oder was sind deine ultimativen Spartipps? Ich freue mich über deinen Kommentar!  run

5 Gedanken zu “Wie man mit kleinen Tricks die Reisekasse auffüllen kann

  1. Richtig gute und vor allem umsetzbare Tipps – danke! Vor allem den mit der Wasserflasche kann ich nur bestätigen 😉 (Und habe ich auch schon in Ländern mit schlechter Wasserqualität, z.B. in Nepal, mittels Wasserreinigungstabletten umgesetzt – schont dazu noch die Umwelt :))

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