Meine Tipps für den Kauf deines neuen Neoprenanzugs!

Der Sommer ist nach diesem Wochenende offiziell da, auch wenn das Wetter zumindest in Deutschland noch zu wünschen übrig lässt. Viele von euch werden diesen Sommer in einem Surfcamp an der Atlantikküste die ersten Versuche auf dem Wellenbrett unternehmen. Für manche von euch ist es aber vielleicht auch schon der zweite oder dritte Saison im Surffieber. Wie dem auch sei, wenn man häufig europäische Gewässer unsicher macht, stellt sich ziemlich schnell die Frage nach dem passenden Neoprenanzug. Doch was gilt es bei der Wahl des richtigen Neos zu beachten?

Photo by Neon Wetsuits
Photo by Neon Wetsuits

Wenn man häufig in Europa surft, läuft es vermutlich darauf hinaus sich zwei Neos anzulegen- für Sommer und Winter Saison. Aber jetzt erstmal von vorne…

Zunächst einmal gilt es abzuwägen: wie bei quasi allem gibt es auch bei Neoprenanzügen jegliche Qualitäten und Preise. Stell Dir daher die Frage:

Wie häufig wirst du deinen Neo tragen?

Grundsätzlich bin ich ein Freund davon lieber ein bisschen mehr für gute Qualität auszugeben und dafür länger etwas davon zu haben. So einen Neoprenanzug lässt sich schließlich nicht nur beim Wellenreiten einsetzten. Ich trage meinen zum Beispiel auch beim Kite-Surfen (meine neue Leidenschaft neben dem Wellenreiten!) und Stand-up Paddelboarding (aka SUP- ist super entspannend, schon mal probiert?).

Wenn du allerdings nur selten ans Meer kommst und dann vor allem im Sommer und der Neo sonst vermehrt im Schrank hängt, reicht auch eine günstige Variante völlig aus. So ein Neoprenanzug ist oft der erste Schritt, wenn es darum geht sich eine eigene Ausstattung zuzulegen und man nicht länger die Leihanzüge der Surfschulen verwenden möchte.

Photo via Pinterest, Suit by Hotonline
Photo via Pinterest, Suit by Hotlineonline

In welchen Gewässern bzw. Bedingungen bist du unterwegs?

Wo du deinen Neo einsetzten willst, hat Einfluss auf die Wahl hinsichtlich Dicke und Schnitt deines Neos. Für warme Bedingungen gibt es die tollsten Schnitte und Farben, aber wenn es kalt ist hilft eben nur eines: ein langer Neo.

3/2, 5/3, 4/3, 5/4 : Angabe über die Dicke des Materials- die vordere Zahl steht für die Dicke des Neo am Torso (z.B. 3mm) und die hintere Zahl für die Dicke überall sonst (z. B. 2mm). Somit wird dein Körper warm gehalten und gleichzeitig Beweglichkeit an Armen und Beinen sichergestellt. Im Sommer reicht der dünnere Neo vollkommend aus, aber im Winter willst du es lieber etwas wärmer und dicker haben!

Uh, Sommer! Photo by Neon Wetsuits
Uh, Sommer! Photo by Neon Wetsuits

Welche Bedürfnisse hast du an die Konstruktion deines Neos?

Es gibt verschiedene Varianten und Budgets. Die günstigen und dünneren Neos sind häufig nur vernäht (overlock oder flatlock stitching). Wenn es richtig dick und vor allem dicht sein soll, wird entweder noch zusätzlich verklebt oder auch nur geklebt (liquid seal seams LQS) und an den Stellen mit besonderer Belastung (Schultern) getaped.

Zusätzliche Wärme liefert dir dein Neo, wenn isolierende und wärmende Materialen innerhalb deinen Neos verarbeitet sind z. B. Theromspan, Firewall, Core, Polypro Panels, Merinowolle. Wobei sich die Begrifflichkeit je nach Hersteller unterscheiden. Diese Materialien machen deinen Neo nicht nur warm, sondern auch geschmeidig auf der Haut und schnell trocknend.
Diesen netten Neo von Patagonia habe ich näher ins Auge gefasst. Jetzt gilt es sparen!!

Photo by Patagonia
Photo by Patagonia

Welchen Schnitt willst du?
Wenn es warm sein soll, hast du keine Wahl. Lang, dick, aber möglichst beweglich und mit Chest Zip, damit möglichst wenig Wasser rein kommt.

Aber wenn es etwas für den Sommer sein soll, kannst du zwischen den verschiedensten Schnitten wählen. Was es dabei zu bedenken gibt sind Abdrücke. Auf der einen Seite fast schon eine kleiner Beweis von wilden Surfabenteuern für zu Hause und andererseits eher unschön gepaart mit dem neuen Sommerkleid.

Photo by Kassia Surf
Photo by Kassia Surf

Mein erster Neo hatte lange Bein und kurze Arme. Was immer dazu führt lästige Abdrücke auf dem Armen zu haben. Also da wo sie gleich jeder sieht. Meine Premise ist daher auch für Sommerneos (und übrigens auch für Lycras aka Rash Shirts), entweder lange Arme (gleichzeitig Schutz vor der Sonne) oder möglichst kurze oder keine Arme.

Photo by Wetsweets
Photo by Wetsweets

Welche Tipps hast du für die Wahl des perfekten Neos? Ich freue mich über deine Anregungen und Empfehlungen! Und wenn Dir meine Tipps gefallen haben, dann teile sie doch mit deinen Freunden!


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